Integrativer Tanz



„Tanzen muss man nicht lernen, sondern Vertrauen.“


Der Form trauen.
Der Tiefe trauen.
Dem Ausdruck trauen.
Dem Körper trauen.


Integrativer Tanz bedeutet:
  • Die physischen und emotionalen Grenzen zu achten.
  • Den eigenen Ausdruck aus der Verbindung mit dem eigenen Körper und unserer einzigartigen Biographie entstehen zu lassen. (Nicht dem Körper eine Ästhetik aufzudrücken.)
  • Einen virtuellen Tanzraum zu kreieren, der frei von Wertung, Rat und Vergleich ist. Ein Raum, in dem sich jeder so viel oder wenig zeigen darf wie es momentan als sicher und gut empfunden wird.
  • Unserem Körper die Möglichkeit zu geben, uns über unsere authentischen Gefühle und Energien zu informieren, sodaß wir diese anerkennen und zugleich in Bewegung etwas lockern und lösen können.
  • Die Lizenz, den eigenen Körper in einem sicheren Raum und in sicherer Gemeinschaft in seiner einzigartigen Sinnlichkeit zu bewegen, zu zeigen und selbst zu sehen.
  • Eine Tanzpraxis zu vermitteln, die eigenständig geübt werden kann, wenige Minuten des Tages beansprucht und die Liebe und Achtsamkeit mit dem eigenen Körper sowie auch miteinander ins Zentrum stellt.


Woher ich komme…


Am Ende meiner Ausbildung zur klassischen Tänzerin ging plötzlich gar nichts mehr. Ich hatte im Streben nach meinem Traum Tänzerin zu werden eine handfeste Magersucht und  für ein halbes Jahr auch Bulimie entwickelt und war am Ende meiner Kräfte. Statt mich bei Kompagnien vorzustellen oder wie meine Mitschüler mich auf ein Studium vorzubereiten, machte ich mit 19 Jahren erstmal eine Therapie. Ich fühlte mich wie der letzte Versager. Und obendrein war es aus mit meinem Traum, denn das Ballett ist nicht gerade dafür bekannt, dass es etwas weniger Perfektionismus und eine etwas normalere Figur unterstützt… Für mich stürzte die Welt ein damals. Dabei hatte mein Leben gerade erst begonnen! 

Wenn ich auch physisch und psychisch durch diese Entscheidung stabiler wurde, einen Beruf lernte, später studierte, einen wunderbaren Mann heiratete, drei wundervolle Kinder bekam und seither „gesund“ war -etwas in meiner Seele heilte nicht…
Ich erlaubte mir 27 Jahre nicht zu tanzen. Ich hatte versagt. Und ich glaubte, ich könne es nicht ertragen „weniger gut“ zu tanzen als ich es in meiner Jugend konnte. Aber dann passierte etwas, das ich nicht für möglich gehalten hätte: Während einer Ausbildung in Feminine Embodiment wurde mir plötzlich klar, dass ich immer geglaubt hatte, ich wollte einmal Tänzerin werden und hätte es nicht geschafft. Dabei war ich längst Tänzerin! Mein Körper war darauf geschult, bei berührender Musik einfach auszudrücken was ich tief in mir empfand und umgekehrt zu fühlen, anzunehmen und umzusetzen, was ich vor mir sah. So hatte ich meine drei Geburten völlig natürlich navigiert. So war ich in meiner Coaching Arbeit fähig, die verborgenen energetischen Texturen im System meiner Klienten zu erfühlen und ans Licht zu bringen!
Ich erkannte, dass mein Körper ein Medium des Ausdrucks und der Wahrheit ist. So begann ich vor zwei Jahren wieder zu tanzen. Ohne Perfektionismus, ohne vorgegebenen Kanon, ohne Choreographie. Statt dessen mit Intuition, Achtsamkeit und Liebe für meinen Körper.

Diese Art zu tanzen nenne ich Integrativen Tanz. Es ist eine Praxis, die körperliche, geistige und seelische Bewusstwerdung und die Verkörperung der authentischen Wahrheit eines jeden ermöglicht. Diese Methode zu lehren ist meine tiefste Berufung und Freude und wurzelt nicht nur in meiner persönlichen Geschichte, sondern auch in all meinen bisherigen Berufen und Ausbildungen. 

Wenn du einen Termin für eine Sitzung vereinbaren oder eine Frage stellen möchtest, kontaktiere mich gerne.

Alle Tanzkurse finden virtuell statt.

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